Charlie Hebdo II

In einigen Artikeln wird die Frage aufgeworfen (in der New York Times,Guardian, FAZ, Joe Sacco, Zeit), ob die Karikaturen „Charlie Hebdos“ rassistisch gewesen seien und man sich mit diesem Rassismus gemein mache, wenn man erkläre, man sei Charlie. Ich habe die Karikaturen nicht gesehen. Sie klingen rassistisch oder zumindest grenzwertig und ehrlich gesagt auch kindisch und wahrscheinlich hätten sie mir nicht gefallen. Aber: „Je suis Charlie“ heisst für mich, klarzustellen, dass niemand das Recht hat, jemanden für eine Meinungsäußerung zu ermorden, egal wie dumm, widerwärtig und kindisch diese Meinung ist. Gegen Beleidigungen und Volksverhetzung steht der Klageweg offen und darüber, wann und ob eine Klage gerechtfertigt ist, können wir als Gesellschaft diskutieren. Aber niemand soll befürchten müssen, dass eine Meinungsäußerung das Leben kosten könnte, denn das wäre das Ende der Offenen Gesellschaft.

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