Was ich für NWT lernen musste

Ich befinde mich ja gerade in einem dieser berüchtigten Vorbereitungskurse für die Schulfremdenprüfung als Erzieherin und muss im Rahmen dieses Kurses auch Klausuren schrieben oder andere Prüfungen ablegen. Den Lerninhalt dieser Leistungsüberprüfungen will ich hier für jedes Fach einstellen.

Der NWT-Unterricht beruhte fast ausschliesslich auf dem Buch „Handbuch der naturwissenschaftlichen Bildung“ von Gisela Lück. Wir haben einzelne Kapitel besprochen und jedes der Experimente im Unterricht durchgeführt. Daneben gab es drei weitere Texte: „Erfolgreich Starten“, eine Handreichung für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik in Kindertageseinrichtungen, „Was heisst ’naturwissenschaftliche Bildung‘ im Kindesalter?“ und „Was heisst Frühförderung und naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten?“. Außerdem haben wir zwei Exkursionen gemacht: zur Experimenta in Heilbronn und ins Junge Schloss in Stuttgart.

Jetzt zum Lerninhalt für die Klausur:
Intuitive Zugänge zu NWT – Können Kinder NWT lernen?
Kinder lernen bereichsübergreifend (global) und altersabhängig, dh durchlaufen in bestimmten Altersstufen bestimmte Entwicklungsschritte (Piaget). Im preoperationalen Stadium zw 2-7 wären Kinder demnach nicht in der Lage abstrakte logische Zusammenhänge zu begreifen.
Kinder lernen bereichsspezifisch und altersunabhängig, dh Kinder können Zusammenhänge in bestimmten Bereichen abhängig von individuellen Merkmalen und Umwelteinflüssen verstehen. Empirische Studien seit den 80ern belegen, dass Kinder schon ab Geburt Theorien über ihre Umwelt entwickeln, zB in Form naiver Theorien, also in sich schlüssigen Theorien mit denen Natur-/Umweltphänomene erklärt werden können, die aber mit dem Stand der Wissenschaft inkonsumerabel sind, dh Fehlvorstellungen enthalten. Aneignung neuen Wissens geschieht über Paradigmenwechsel oder durch Erweiterung vorhandener Kenntnisse

->Ja, Kinder können NWT lernen

Motivationale Aspekte – Wollen Kinder NWT lernen?
Motivation = situatonsspezifische, aktuelle Verhaltensbereitschaft, Motiv = dauerhaftes Persönlichkeitsmerkmal
intrinsisch = aus inneren Beweggründen
extrinsisch = aus äußeren Beweggründen
in den 70ern: kognitive Situationserfassungen und -erwartungen, emotionaler und Wertaspekt
in den 90ern: Beliebtheit, Dauerhaftigkeit, Häufigkeit, subjektive Wertschätzung, Gegenstandskontinuität
[Hier fehlt irgendwas über Interesse und Persönlichkeit.]

->Lücks Studie -> 70% der Kinder wollen NWT

Experimente – Merkmale
preiswert, alltagsbezogen, ungefährlich, selbst durchführbar, verständlich, nicht länger als 20-25 Minuten, immer gelingend

Ablauf / Sprachanlässe schaffen:
Interesse auslösendes Phänomen, Vorwissen und Fragen artikulieren, Methodik entwickeln, Diskussion über Befunde, Ergebnisse sichern

Benennen d Materialien, Hypothesen aufstellen, Handlungsideen/Methodik entwickeln, Versuchsablauf beschreiben und deuten

Problem: Sprache = missverständlich und evtl. abschreckend (sachlich, nüchtern)
Lösung Animismen, dh die Übertragung der Eigenschaften von Lebewesen (Emotionalität, Finalist, Sozialität) auf unbelebte Objekte
Kritik: erleichtert Textverständnis aber nicht Erkenntnis, assoziiert mit Defiziten und Entwicklungsverzögerungen, bringt kein echtes wissenschaftliches Verständnis

Dazu musste man noch je ein Experiment aus den Bereichen Luft, Wasser, Lebensmittel beschreiben und deuten können.

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Was ich für NWT lernen musste

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